Marketing in der Cloud

Unter Cloud Marketing werden alle Aktivitäten verstanden um Produkte und Dienstleistungen insbesondere im Internet zu vermarkten. Meist werden diese Aktivitäten in einem eigenständigen Unternehmensbereich zusammengefasst. Ein professionelles Marketing besteht aus den Phasen:

  • Marktforschung mit  Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalyse
  • Festlegung von Zielen, die sicherstellen, dass die investierten Mittel zurückfließen
  • Auswahl der geeigneter Strategien zur Zielerreichung
  • Umsetzung der Strategien mit einem geeigneten Marketing-Mix
  • Erfolgskontrolle des gesamten Prozesses und aller getroffenen Entscheidungen

die letztendlich in einem immerwährenden Kreislauf durchlaufen werden. Das ist wichtig, denn jede Marketing-Maßnahme beeinflusst das Umfeld und kann somit Auswirkungen auf die eigenen Strategien und Maßnahmen erforderlich machen. Insbesondere da sich die Kriterien zur Kaufentscheidung permanent ändern – so stellt z.B. der „Customers 2020“-Report von Walker fest, dass die Differenzierung vom Wettbewerb immer mehr über das Kunden-Erlebnis erfolgt und immer weniger über traditionelle Faktoren wie Produkt oder Preis.

Solche Veränderungen zu erkennen und darauf zu reagieren sind die Kernaufgaben des Marketings. Das kann nur funktionieren wenn zur Erfolgskontrolle qualifizierte Analysewerkzeuge eingesetzt und laufend mit den neuesten Daten gefüttert werden.

 

 

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Marketing in der Cloud

 

Kommunikationskanäle

Im Marketing ist häufig die Rede von Channels. Damit werden die Kommunikationskanäle verstanden mit denen sich der Anbieter mit seinen Kunden und Interessenten in Verbindung setzen kann. Kanäle gibt es im Online Marketing viele:

  • Content Marketing: Dabei geht es um die optimierte Gestaltung der eigenen Website und um die Bereitstellung von Landing-Pages für Ihre Banner und Anzeigen. Kontaktformulare werden hier bereitgestellt.
  • Web-Shop: Ihr Point-of-Sale im Internet.
  • Webinare: Webbasierte Präsentation; hat sich bei erklärungsbedürftigen Produkten bewährt.
  • E-Mail-Marketing: Der Einsatz von E-Mails, bzw E-Mail-Kampagnen zur Verkaufsförderung. Wird meist zur Kundenbindung eingesetzt, da Sie ja Ihre Ansprechpartner bereits kennen müssen.
  • Blogs: Das Informationssystem für Ihre Kunden, wird gerne eingesetzt um Reaktionen der Zielgruppe zu bekommen.
  • Social Media: Wenn Sie wissen in welchen Sozialen Netzwerken sich Ihre Zielgruppe aufhält, sollten Sie sich auch dort engagieren und Content bereitstellen.
  • Search Engine Optimization (SEO): Die Optimierung von Website-Inhalten damit sie von Suchmaschinen gefunden werden.
  • Search Engine Advertising (SEA): Die Gestaltung und Schaltung von Anzeigen auf Grund von Suchanfragen.
  • Social Ads: Werbung in den Sozialen Netzwerken, wobei sich der Interessent – anders als bei SEA –  sich nicht aktiv darum bemühen muss. Die Werbung wird auf Grund von Zielgruppenbestimmungen eingeblendet.
  • Display Ads: Damit blenden Sie Ihre Anzeigen auf vielen unterschiedlichen Websites ein.
  • Offline Ads: Die Werbung im TV, im Radio, auf Plakatwänden, Postwurfsendungen und Anzeigen in Magazinen, Zeitschriften und der Zeitung.
  • Virales Marketing: Wird in sozialen Netzwerke und Medien betrieben, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Kann auch eine Produktbesprechung und -empfehlung sein.
  • Public Relation (PR): Eines der älteren Marketing-Instrument; aber immer noch eine  unverzichtbare Maßnahme zur Markenbildung.

Die Herausforderung besteht darin, die geeignetsten Kanäle für die eigenen Produkte und Dienstleistungen –  also den Marketing-Mix – zu bestimmen um die gesetzten Ziele zu erreichen. Das setzt voraus, dass Sie Ihre Zielgruppe gut kennen. Wenn Ihr Zielgruppe junge Leute zwischen 20 und 30 Jahren sind und Sie Anzeigen in der FAZ schalten so werden Sie damit nicht glücklich werden.

 

Marketing-Tools

Im Internet werden viele Marketing-Tools angeboten – diese sollten Sie prüfen, ob sie für Sie hilfreich sein können. Denn Marketing macht richtig viel Arbeit – und vieles kann mit den geeigneten Tools automatisiert werden. Doch eines ist auch klar – erst wenn Ihre Zielvorgaben und Ihr Marketing-Mix definiert sind, können Sie die geeigneten Tools auswählen. Ich habe schon Leute erlebt, die zuerst die Tools ausgewählt und sich danach überlegt haben welche Marketingmaßnahmen sie angehen wollen.

Gute Analysewerkzeuge sind im Marketing unerlässlich – denn nur mit Ihrer Hilfe lässt sich objektiv beurteilen welche Marketingmaßnahmen wirken und welche sinnlos verpuffen. Das ist nicht immer ganz einfach; deswegen hatte auch schon H. Ford geklagt: „Ich weiß, dass eine Hälfte meines Marketingbudgets zum Fenster rausgeworfen ist; aber ich weiß nicht welche.“

Zusammenfassung

Qualifiziertes Marketing ist teuer – wobei: Wenn das Marketing-Budget intelligent eingesetzt wird, sollte sich der Umsatz auch entsprechend entwickeln; d.h. es macht sich selber bezahlt. Das Problem dabei ist eigentlich nur, dass Sie in Vorleistung gehen müssen bevor Sie einen Erfolg sehen. Und das kann einige Wochen oder auch ein halbes Jahr dauern. Marketing braucht einen langen Atem und Marketingspezialisten mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Zur Risikominimierung sollten Sie Ihr Marketing in kleinen Schritten aufbauen und immer wieder Tests einbauen ob die eingesetzten Ressourcen sich auch lohnen. Und vergessen Sie diese Phantasiegeschichten, in denen mit wenigen Maßnahmen gewaltige Umsatzzuwächse versprochen werden. Diese fallen in den Bereich Ir­re­füh­rende Werbung.

Die Cloud Unternehmenssoftware für CRM und ERP iscrm ist kein Marketing-Tool, aber es kann Ihre Marketing-Aktivitäten unterstützen. Durch ein gute Datenbasis und im Anschluss, wenn durch gutes Marketing die Interessenten ‚reinkommen‘ und vertrieblich betreut werden müssen. Und natürlich in den weiteren Prozessen wie der Auftragsbearbeitung und der Abrechnung.